Die Ziele des Vereins

Menschenrechte im Iran werden weiterhin massiv verletzt, oft unter dem Vorwand religiöser Vorschriften und der Sharia, dem religiösen Rechtssystem. Die Vereinten Nationen haben die iranische Regierung bereits über 50 mal wegen ihrer Menschenrechtsverstöße verurteilt. Doch Menschenrechtsverletzungen gehen im Iran unvermindert häufig auf öffentlichen Plätzen weiter. Steinigungen wurden wieder eingeführt und Tausende wurden verhaftet.

Die Bundesrepublik führt einen Kritischen Dialog mit der iranischen Führung und übersieht dabei, dass weiterhin die Menschenrechte im Iran weiter verletzt werden. Aufgrund wirtschaftlicher Interessen und Schwerpunktsetzungen in den Beziehungen wird das Thema Menschenrechtsverletzungen eher vernachlässigt. Ohne Achtung der Menschenrechte kann es in einem Entwicklungsland wie Iran keine dauerhafte friedliche Entwicklung geben. Nur ein demokratisches und säkuläres System kann zum Wohle der Menschen sein. Die Frauen müssen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können und gleiche Rechte wie die Männer genießen. Diese Fragestellung und das regimekritische Engagement vieler Iranerinnen und Iraner im Iran sollen in die deutsche Öffentlichkeit getragen werden.

Der Iran Solidaritätsverein möchte daher eine Informationsquelle, die dem Menschenrechtsthema im Iran gewidmet ist, darstellen.

Deshalb fordern wir:

  • Ein demokratisches und säkulares Regierungssystem im Iran
  • Die Gleichberechtigung von Frauen und ihre vollständige gesellschaftliche Partizipation
  • Den Dialog der deutschen Regierung mit den regimekritisch engagierten IranerInnen statt mit dem Mullah-Regime